| Mein Leben mit ALS |
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Januar 2011 Ein halbes Jahr lang lebe ich nun mit "meiner" Krankheit. Im November hatte ich eine erste Kontrolluntersuchung in der Tübinger Neurologie bei Prof. Schöls. Er ist mir ein wichtiger Begleiter geworden, auch wenn ich nicht ständig mit ihm in Kontakt bin. Seine Ruhe und seine zuhörende Art sind mir sehr hilfreich. Weihnachten traf ich ihn und seine Familie vor der Kirche. Tübingen ist nicht nur angenehm überschaubar, sondern beherbergt auch solche netten Menschen, bei denen neben dem Wissen auch der Glaube eine Rolle spielt! Die Untersuchung ergab keine wesentlichen Veränderungen. Es scheint, dass diese fortschreitende Krankheit bei mir noch langsamer ist, als mein Sprechen! Meine Frau sagt, dass sich mit der Zeit meine Umgebung an meine Langsamkeit anpasst. So kann ich vielleicht zur "Entschleunigung" unserer hektischen Welt beitragen! Auf den folgenden Seiten schreibe ich nun Gedanken und Ereignisse auf. Ich mache das nicht in Form eines Tagebuches, das war noch nie meine Stärke. Aber immer, wenn ich dazu komme und Lust habe, lasse ich Sie gerne teilhaben an dem, was mir so durch den Kopf geht. Sie finden die Seiten immer unter einem Datum und einem kurzen Titel. 25.01.2011 Die Kunst des Essens |
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Kampagne 2010: Wie der Begriff "Pflegeheim" unser Bild vom Altsein/werden nachhaltig beeinflußt! mehrNun muss ich selbst mit Einschränkungen leben lernen!
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